Staub, Rauch und Aerosolen trotzen mit einer FFP3 Schutzmaske

Wer sich gerade in den heutigen Zeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen möchten, fragt sich häufig, ob der allgemeine Mund-Nasen-Schutz tatsächlich ausreichend ist. Sollte man nicht doch lieber Schutzmasken kaufen?

Der Unterschied, ob Sie sich Atemschutzmasken kaufen oder doch nur den üblichen Mund-Nasen-Schutz, liegt nicht nur im Preis.

Während der Mund-Nasen-Schutz das Umfeld, aber nicht den Träger schützt, schützt die FFP3 Maske ohne Ventil sowohl den Träger, als auch das Umfeld. Mit Ventil ist es dann genau gegengleich zum Mund-Nasen-Schutz, denn die Atemschutzmaske mit Ventil schützt den Träger, aber nicht mehr das Umfeld.

Auch der Tragekomfort unterscheidet sich sehr. Während der Mund-Nasen-Schutz locker sitzt, ist eine FFP Maske dicht anliegend. So schützt sie den Träger zuverlässig gegen Staub, Rauch und eben auch Viren. Sogar winzig kleine Partikel und Aerosole werden von einer Atemschutzmaske herausgefiltert.

Aerosole sind feinste Tröpfchen, die jeder von uns schon beim Sprechen in die Luft abgibt. Die Luft transportiert diese dann weiter und jede Person, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, atmet diese dann ein. Eine FFP3 Maske muss der Prüfanforderung EN 149 (EN 14683) entsprechen.

Das bedeutet zum Beispiel, dass sie eine Undichtigkeit von höchstens 2 % haben darf und mindestens 99 % aller Schadstoffe aus der Luft filtern muss.
Schon vor Corona wurden diese Schutzmasken eingesetzt. Jeder der unter anderem Umgang mit Schwermetallen und Hartholz, radioaktiven Stoffen oder Krankheitserregern hat, benutzt diese Masken regelmäßig. Kein Wunder also, dass sich in der jetzigen Zeit viele Menschen fragen, ob eine so leichte Einmal Maske wirklich zuverlässig hilft.

Ebenfalls ein Einwegprodukt

Die Hersteller der Atemschutzmasken FFP 3 produzierten diese auch wiederverwendbar. Sie besitzen dann eine zu reinigende und desinfizierende Dichtlippe, die das mehrfache Tragen möglich machen. Trotzdem empfiehlt das Robert Koch Institut, dass auch diese Masken nur während einer Arbeitsschicht getragen werden sollen. Diese Empfehlung sprechen sie grundsätzlich aus, wenn luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Grund sind, dass so eine Maske getragen wird. Leider gehört das Coronavirus genau zu so einem Arbeitsstoff.

Der Kauf einer wiederverwendbaren Atemschutzmaske FFP3 ergibt somit wenig Sinn. Somit können sie auch die zum einmaligen Gebrauch gedachten Masken kaufen.
Um dann den richtigen und vollumfänglichen Schutz zu sichern, müssen Sie darauf achten, dass die Maske dicht anliegt. Auch die Bebänderung muss richtig laufen und sollte nicht verknuddelt werden. Sehr hochwertige Masken besitzen keinen Metall-Nasenbügel, da sie sich der jeweiligen Gesichtsform anpassen. Ein individuelles Einstellen ist da nicht nötig. Günstigere Varianten werden aber auch mit einem verstellbaren Nasenbügel angepasst.

Großer Preisunterschied

Während die typischen OP-Masken oft schon für einen Euro zu erhalten sind, müssen Sie, wenn Sie Schutzmasken kaufen wollen, tiefer in die Tasche greifen. Eine Maske vom Typ FFP3 ohne Ventil kostet ja nach Hersteller zwischen 2 und 10 € pro Stück. Mit Filter kann so eine Maske aber auch durchaus 15 bis 20 € kosten.